Statt für die zuvor ausgesuchten Klemmleuchten, habe ich mich letztlich doch für zwei Exemplare mit Stativ entschieden. Ich denke, damit ist man insgesamt etwas flexibler. Darüber hinaus waren die beiden Lampen derart preiswert, dass man sowieso nichts verkehrt machen konnte. Zusammen mit 2 Stativen, 2 Schirmen aus Metall und passenden 25 Watt Tageslicht-Fotolampen hat mich das Set gerade mal 25 Euro gekostet. Eigentlich erstaunlich, wenn schon für zwei Birnen alleine rund 20 Euro verlangt werden. Softboxen waren bei dem Preis natürlich nicht drin. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich die für meine Zwecke überhaupt benötige. Notfalls lasse ich mir etwas einfallen. Wozu gibt es Butterbrotpapier.
Produkte
Tabletop
Nur ein Foto aus einem kleinen Tabletop-Projekt. Was auf jeden Fall noch verbessert werden muss, ist die Beleuchtung. Beim gezeigten Foto wurde eine handelsübliche LED-Klemmleuchte verwendet. Allerdings ist die Lichtausbeute für meine Zwecke doch eher bescheiden, weshalb auch massiv nachbearbeitet werden musste. Nicht so gut. Ich habe nun ein paar echte Fotolampen auf dem Schirm, die mein Problem sicher lösen.
Noch mehr ND-Filter
Zwar habe ich erst kürzlich einen Graufilter gekauft, das Angebot von Rollei war dann aber doch zu verlockend. Im Paket sind je ein ND8, ND64 sowie ein ND1000 Graufilter aus Gorilla Glas, die ineinander verschraubt sind und sowie vorne als auch hinten mit einem Schraubdeckel verschlossen werden. Alles in Allem eine schöne und kompakte Lösung. Die ersten Probeaufnahmen sind auch schon im Kasten und machen auf jeden Fall Lust auf mehr.
ND-Filter
Da in allen Tutorials dazu geraten wird, beim Filmen mit der Systemkamera einen ND-Filter zu verwenden, habe ich mir endlich auch einen zugelegt. In meiner Nähe gibt es leider kein gut sortiertes Fotogeschäft mehr, so musste ich auf diverse Angebote im Internet zurückgreifen. Unter der Riesenauswahl mit Preisspannen zwischen 15,- und 200,- Euro habe ich mich letztlich für eine variable Version zum Preis von rund 18,- Euro entschieden. Zu billig? Man wird sehen.
Was die Verarbeitung betrifft, macht dieser Filter auf jeden Fall einen recht guten Eindruck. Die Markierungen zum Verstellen der Intensität sind klar und deutlich und es wackelt nichts. Nur ist schon jetzt klar, dass ich mir wohl bald ein neues Notebook zulegen werde. Nachdem ich mich zur Nachbearbeitung für die kostenlose Version des Schnittprogramms DaVinci Resolve 15 entschieden habe, musste ich feststellen, dass die Rechenpower meines Geräts eher nicht mehr ausreicht. Zwar funktioniert alles einwandfrei, aber quälend langsam. So macht das natürlich keinen Spaß. Tipps für entsprechend ausgerüstete Notebooks werden gerne entgegengenommen.
FeiyuTech a1000 auf den zweiten Blick
Nach ein paar Versuchen mit meinem neuen Gimbal ist es Zeit für eine erste Einschätzung. Zunächst bleibt festzuhalten, dass ich den Kauf im Großen und Ganzen nicht bereut habe, obwohl mir zwei Dinge nicht so recht gefallen. Positiv ist auf jeden Fall zu bewerten, dass der Zweihandgriff im Lieferumfang bereits enthalten war. Das Filmen mit dem Einhandgriff ist deutlich anstrengender, wenn man das gesamte Setup mit einer Hand halten muss.
Entgegen der Beschreibung, wonach mit dem FeyiuTech a1000 keine Spiegelreflexkameras verwendet werden können, passt meine Nikon D7100 (mit 30mm Festbrennweite) von den Abmessungen und vom Gewicht her gesehen sogar recht gut. Bei größeren Kameras wird es jedoch mit Sicherheit schwieriger.
Mein Smartphone scheint die minimale Gewichtsgrenze zu unterschreiten. Der Motor vibriert, was er eigentlich nicht dürfte. Vielleicht finde ich irgendwo eine Halterung mit Anschlussmöglichkeit und genügend Eigengewicht, um dies auszugleichen.
Zu den beiden negativen Eigenschaften: Das Gimbal macht was es soll. Schwenks sind sanft und die Stabilisierung funktioniert einwandfrei. Neigt man das Gimbal allerdings in einem gewissen Winkel recht stark und verdreht den Handgriff gleichzeitig in eine bestimmte Richtung, wird offenbar eine „Flexibilitätsgrenze“ (ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein) überschritten. Die sonst flüssige Bewegung wird kurz ruckartig. Unschön, wenn einem so etwas bei Aufnahmen passiert, die man nicht wiederholen kann. Allerdings kann man mit dieser Eigenart leben und diese bei künftigen Drehs einkalkulieren.
Der zweite Punkt ist die Auslösung mittels Knopf am Gimbal. Hier wird die Kamera nur dann ausgelöst, wenn man ein Foto machen möchte. Im Filmmodus funktioniert es nicht, was eigentlich am Bedarf komplett vorbei geht. Entweder mache ich etwas falsch, oder es geht bauartbedingt nicht anders. Zumindest habe ich in all den Erklärvideos nichts davon gesehen. Ich werde mich nochmal schlau machen. Geht es letztlich wirklich nicht, ist das schon ärgerlich, allerdings auch kein echter Beinbruch. Irgendwas ist ja immer.
FeiyuTech a1000 – Erster Eindruck
Die ersten Testaufnahmen mit dem neuen Gimbal sind gemacht. Nichts was man vorzeigen könnte, darum ging es aber auch nicht. Erstmal lernen wie man damit umgeht, dann kommt der Rest. Die Qualität der verwendeten Materialien und die Verpackung im handlichen Koffer ist durchaus in Ordnung. Die Verarbeitung stimmt für diese Preisklasse. Luft nach oben ist natürlich immer, auch was die Handhabung betrifft. Das wusste ich aber bereits vorher. Eine etwas ausführlichere Bewertung folgt.