So sehr mir meine Sony a6300 auch gefällt: Die Einrichtung einer WiFi-Verbindung zwischen Smartphone und Kamera ist mir ehrlich gesagt zu umständlich. Außerdem habe ich keine Lust auf eine Produktregistrierung. Warum sollte ich das tun? Gibt es ein Firmware-Update, wird es heruntergeladen, installiert und fertig. Das alles wurde von Olympus besser gelöst. Für meine E-PL7 musste ich dazu nur die kostenlose App installieren. Bei Bedarf schalte ich die Kamera ein, wähle auf dem Smartphone das Netzwerk (also die Kamera) und das war’s. Einfacher geht es, wenn man eine QR-Code-App besitzt. Dann muss dieser nur vom Kameradisplay gescannt werden und die Verbindung steht. Manchmal kann die Welt so einfach sein.
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Eiskalt erwischt
Die kleine Fototour mit dem neuen SIGMA verlief heute leider nicht ganz so wie gewünscht. Um es kurz zu machen: Aufgrund der Kälte habe ich keine vorzeigbaren Bilder machen können. Nach ein paar eher mageren Schnappschüssen, bei denen mir fast die Finger abgefallen sind, war der Spaß schon nach kurzer Zeit beendet. Dennoch hat mich das Objektiv schon jetzt überzeugt. Das Bild zum Artikel entstand am Küchentisch. Bei angenehmeren Temperaturen.
Die neue Festbrennweite
Das SIGMA 30mm f1.4 Contemporary für meine Sony alpha 6300 ist eingetroffen und bereits montiert. Der erste Eindruck: Die Kombintion sieht schon mal ziemlich cool aus. Und auch die ersten Fotos, aufgenommen in der heimischen Küche, können überzeugen. Morgen geht’s vor die Tür zum Bildermachen.
Sag niemals nie
Sag niemals nie. Oder anders gesagt: Was stört mich mein Geschwätz von gestern. Noch vor gar nicht so langer Zeit habe ich meine DSLR in die Tiefen der Kameraausrüstung verbannt. Für den täglichen Gebrauch erschien mir das Gehäuse einfach zu groß. Auch über den Verkauf der Nikon habe ich nachgedacht, um damit ein Objektiv für meinen Neuerwerb mitfinanzieren zu können. Nachdem ich aber die Preise für Gebrauchtkameras studiert hatte, nahm ich recht schnell davon Abstand. Mehr lesen
Die Neue
Nachdem ich die Entscheidung für eine Spiegellose ein wenig vor mir hergeschoben habe, ist es letztlich doch die Sony Alpha 6300 geworden. Die Kamera liegt gut in der Hand, die Bedienenlemente sind gut erreichbar und auch das Kameramenü finde ich logisch und übersichtlich. In die speziellen Funktionen muss man sich natürlich einarbeiten. Interessant finde ich, dass genau diese Punkte – Handling, Bedienelemente und Menü – im Internet vielfach kritisiert werden. Ich kann das auf jeden Fall nicht nachvollziehen. Die Bild- und Videoqualität ist sehr gut und der Autofokus wirklich rattenschnell. Jetzt wird erst einmal ausgiebig herumprobiert. Und auch verschiedene Youtube-Videos mit Tipps zur optimalen Einstellung werde ich mir ansehen. Später mehr.
Die Qual der Wahl
Immer mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass eine Spiegelreflexkamera für meine Bedürfnisse eher nicht mehr das geeignete Werkzeug ist. Seit nun fast zwei Jahren habe ich eigentlich immer nur meine Olympus E-PL7 dabei, wenn es aus dem Haus geht. Eine DSLR als immer-dabei-Kamera ist dafür einfach zu unhandlich.
Die Olympus spielt nach wie vor prima mit. Bildqualität, Abmessungen, Handlichkeit – alles in Ordnung. Dennoch fehlen mir ein paar Kleinigkeiten, wie beispielsweise ein echter Sucher. Die Probleme mit Displays bei hellem Tageslicht müssen an dieser Stelle sicher nicht näher erläutert werden. Auch die Videoqualität finde ich nicht unbedingt berauschend, selbst wenn in der höchstmöglichen Auflösung gefilmt wird. Hier übrigens ein kurzer Clip, den ich auf youtube gestellt habe. Achtung! Beim Abspielen auf HD einstellen, sonst ist die Bildqualität wirklich miserabel.
Bleibt die Frage, welche Kamera es letztlich wird. Einerseits müssen die gewünschten Features enthalten sein, andererseits soll natürlich auch der Preis stimmen. Ich konnte die Suche nun auf zwei Kandidaten eingrenzen:
Links die Panasonic Lumix DMC-GX8M, rechts die Sony Alpha 6300. Bei der Panasonic gefallen mir insbesondere der klappbare Sucher, das Magnesiumgehäuse und das in fast alle Richtungen schwenkbare Display. Die Sony punktet mit einer etwas höheren Auflösung und dem – nach eigenen Angaben – weltweit schnellsten Autofokus. Das Display lässt sich leider nur nach oben und unten klappen, der Sucher überhaupt nicht. Die Kamera überzeugt aber durch eine etwas bessere Videoqualität, soweit ich das anhand der zur Verfügung stehenden Beispielvideos überhaupt korrekt bewerten kann.
Natürlich gibt es noch eine Menge mehr an technischen Daten, die man aufzählen könnte. Dafür bin ich allerdings zu wenig Technikfreak, um jede einzelne Werksangabe gegenüberzustellen und akribisch abzuwägen. Letzlich muss ich beide Kandidaten auch mal in der Hand gehabt haben, um eine abschließende Entscheidung zu treffen. Erfahrungsberichte von Nutzern beider Kameras werden natürlich gerne entgegengenommen. (Bildquelle: saturn.de)